"Ich bin gebildet, charmant, weltmännisch und lässig-elegant. Aber ich habe nie behauptet, ich sei zivilisiert."

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Geburtstag
27.09.1992 (25)
Geschlecht
Maskulin
Status
Single
Sexualität
Hetero-Sexuell
Sternzeichen
PLZ
65
Ort
Nähe Frankfurt
Bundesland
Hessen
Land
Deutschland Deutschland
Größe
184
Gewicht
69
Haarfarbe
dunkelbraun
Haarlänge
lang
Augenfarbe
braun
Brille
Nein
Rauchen
Alkohol
Kinder
Nein
Registriert
vor 5 Jahren

Ich halte generell nicht viel von Profiltexten auf "Datingplattformen". Was sollen Worte ändern, wenn man in einer Zeit lebt, in der nur noch das Äußere einer Person zählt und man andere aufgrund eines Photos unterbewusst un-/sympathisch findet oder gar gänzlich ablehnt. In einer Zeit, in der es Tinder gibt und Personen nach "will ich ficken" und "ist mir zu hässlich" sortiert werden. Kaum jemand nimmt sich noch wirklich Zeit eine Person kennen zu lernen, ihre Wünsche zu erfahren oder sie einfach als potentiellen Begleiter für einen Abschnitt seines Lebens wahrzunehmen. Man sucht immer nur nach der einen großen Liebe, bei der alles perefkt sein muss, anstatt zufrieden mit dem zu sein, was einem das Leben liefert.
Und natürlich ist nach einer Trennung die ganze Beziehung gescheitert. (Cave: Ironie)
Die meisten sehen und verurteilen - und das vollkommen unterbewusst.
Welchen Einfluss hat also ein Profiltext, wenn man sich innerhalb von Millisekunden eine Meinung zu einer Person bildet, bzw. den Tab schon geschlossen hat?
Im Endeffekt dient er nur den Personen, die aufgrund dessen, was sie bislang gesehen haben, ein gewisses Grundinteresse entwickelten und genau für diese Personen schreibe ich hier.

Also sei gegrüßt auf meinem Profil,
hier kann ich frei schreiben, was auch immer ich möchte, kann der Oberflächlichkeit fröhnen, mich der Melancholie hingeben, mich mit hochphilosophischen Themen beschäftigen, mein Herz ein wenig öffnen oder dieses Profil nichtssagend klinisch tot belassen, was aber nicht meiner Natur entsprechen würde.

Wie man wahrschienlich merkt, bin ich eine Person, die sehr viel beobachtet und sich im Laufe ihres Lebens eine Meinung zu vielem gebildet hat. Diese Meinung ist teils naiv, teils radikal und an manchen Stellen wohl einfach belustigend.

Das meiste lerne ich jedoch von anderen Personen, denn jeder Mensch hat seine eigene Philosophie und da ich bin ein guter Zuhörer kommt so das eine zum anderen. So führe gerne tiefgehende Gespräche über Politik, Okkultes, die "Gesellschaft", geistige und seelische Entwicklungen, Medizin, Ideale, Ethik, ... im Endeffekt "Gott und die Welt", also erspart mir bitte Smallltalk (außer es handelt sich um Komplimente, die hört man schließlich gerne). Jedoch bin ich auch mit alltäglichem zu begeistern. Warum trinkt der Alkoholiker? Warum ist der Obdachlose obdachlos?
Ich wieder hole es nochmal: Jeder Mensch hat seine eigene Lebensphilosophie. Jede Handlung und jeder Gedanke haben einen Ursprung in seiner Vergangnheit, seiner Ansichten u.v.m. Statt andere deswegen zu verurteilen oder zu missionieren, ist es für mich viel interessanter zu "lernen". Insbesondere wenn mich ein Verhalten aufregt, scheint es in mir gewisse Knöpfe zu drücken, an denen ich langfristig arbeiten sollte, sofern ich mir ein ausgeglichenes Leben wünsche, indem ich andere Menschen/Meinungen tolerieren und schätzen oder gar lieben kann.

Eine Handlunsgweise, treibt mich aber bis heute zur Weißglut. Jammern über das ach so schwere Leben, dann aber keine konstruktive Kritik annehmen und genauso weiter machen wie bisher. Diese Mischung aus Aufmerksamkeitsgeilheit und Bequemlichkeit. Eine psychische win-win Situation, der eigenen Abwärtsspirale.
Dies Abneigung liegt hauptsächlich daran, dass ich fest davon überzeugt bin, dass das Leben aus dem einfachen Prinzip von Ursache und Wirkung besteht. Es gibt zwar hin und wieder konkrete Missstände, aber diese lassen sich konstruktiv angehen und beheben; egal welcher Art sie sind. Natürlich braucht das Zeit und vielleicht schafft man nicht alles alleine, aber es geht ja auch nicht darum von Anfang an perfekt zu sein, sondern an und mit sich zu wachsen. Jeder macht Fehler und jeder versagt mal, das ist aber noch lange kein Grund sich selbst zu hassen und aufzugeben.

So sind für mich folgende Zusammenhänge kausal.
Wer sich selbst nicht schätzt und liebt, der wird auch von anderen nicht geschätzt und geliebt. Wer sich selbst Gewalt antut, dem wird auch von anderen Gewalt angetan. Wer lügt, der wird belogen. Wer denkt, dass die Welt grausam ist, zu dem ist die Welt grausam. ... Jeder Mensch wird in dem bestätigt, was er über sich un dei Welt denkt. Das ist ein Teil meiner Philosophie und Überzeugung.
Natürlich hat das Leben unendlich viele Möglichkeiten einen zu brechen und auf die Knie zu zwingen und gerade dann, wenn man denkt, dass man es geschafft hat, kommt der nächste Rückschlag, aber auch das liegt meiner Meinung nach in der Arroganz der Person sich selbst als "affektlos" oder "unantastbar" anzunehmen. Niemand ist perfekt und wer das von sich behauptet, der wird tagtäglich eines besseren belehrt.

Die Unzufriedenheit vieler scheint darin zu liegen, dass sie selbst festgefahren sind. Festgefahren in einem System, dem sie sich willentlich angeschlossen haben und in dem sie willentlich agieren und ihr "Glück" finden wollen. Glück muss man aber nicht finden, Glück ist kein teures Gut, sondern es ist immer und überall verfügbar. Mir reicht es das zu tun, was ich tun möchte und wonach sie mein innerstes sehnt. Ich bin sehr hedonistisch und egoistisch. Ich versuche die Erfahrungen in meinem Leben zu maximieren und dabei mein eigenes Wachstum und Erleben in den Vordergrund zu rücken. Ich denke selten über Konsequenzen nach, wenn ich etwas wirklich tun möchte, oder es in dieser Situation besonders reizend für mich ist.
D.h. ich suche kein Glück, denn es kommt von ganz alleine, sofern man sich selbst treu bleibt.

Zu guter Letzt wäre wichtig zu sagen, dass ich sehr spontan, manchmal naiv und idealistisch bin, meine Freiheit sehr schätze und neugierig die Welt entdecke. Dabei mache ich mich ungern von anderen abhängig und versuche möglichst autark zu bleiben, begleite Personen aber gerne auf ihrem Weg oder teile meinen mit ihnen.

Aber genug Fließtext, die meisten mögen Listen eh lieber:


Eigenschaften, die ich unattraktiv finde:

Faulheit
Berechenbarkeit
Intoleranz
Versteiftheit
fehlendes Körperbewusstsein
Aggressivität
Wehleidigkeit
fehlende Reflexionsfähigkeit
Starrheit
Depressivität
Feigheit
Engstirnigkeit


Charakteristika, die eine Sympathie begünstigen können:


Intelligenz
Sinn für Ästhetik
Unberechenbarkeit/Facettenreichtum
Toleranz
Verrücktheit
Offenheit
Devotion (aber bitte nicht zu viel, ich brauche keine Sklaven)

Gelassenheit & Ego
"Musikerhände"
Gelüste (Macht, Einfluss ...)
Okkultes Verständnis/Interesse
Kreativität
Zielstrebigkeit
Ein eigenes Leben/Unabhängigkeit



"Ich will keine, die mein Bettchen macht,
Mich um Erlaubnis fragt,
Ich will eine, die mit mir den ganzen
Drecksplaneten in die Luft jagt,
Mir beim Zungenkuss das Genick bricht
Und keck die Zähne bleckt,
Die mir notfalls auch Nitroglycerin
Von meinen Hüften leckt."
(Weena Morloch - WerWieWas)

Da Musik bei vielen immer eine große Rolle zu spielen scheint, hier noch eine kleine Auswahl an Musikern:

Samsas Traum
ASP

Marilyn Manson
Depeche Mode
Nachtblut
Agonoize
Stillste Stund
Grausame Töchter
Korn
u.v.m.

Bei sonstigen Fragen und Anregungen meldet euch einfach.


"The quickest way to my heart is with a knife."


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