"Ich bin gebildet, charmant, weltmännisch und lässig-elegant. Aber ich habe nie behauptet, ich sei zivilisiert."

OFFLINE
Geburtstag
27.09.1992 (25)
Geschlecht
Maskulin
Status
Single (promiskuitiv)
Sexualität
Hetero-Sexuell
Sternzeichen
PLZ
68753
Ort
Waghäusel
Bundesland
Baden-Württemberg
Land
Deutschland Deutschland
Größe
184
Gewicht
69
Haarfarbe
dunkelbraun
Haarlänge
lang
Augenfarbe
braun
Brille
Ja
Rauchen
Alkohol
Kinder
Nein
Registriert
vor 5 Jahren

Ich halte generell nicht viel von Profiltexten auf "Datingplattformen". Was sollen Worte ändern, wenn man in einer Zeit lebt, in der nur noch das Äußere einer Person zählt und man andere aufgrund eines Photos unterbewusst un-/sympathisch findet oder gar gänzlich ablehnt. In einer Zeit, in der es Tinder gibt und Personen nach "will ich ficken" und "ist mir zu hässlich" sortiert werden. Kaum jemand nimmt sich noch wirklich Zeit eine Person kennen zu lernen, ihre Wünsche zu erfahren oder sie einfach als potentiellen Begleiter für einen Abschnitt seines Lebens wahrzunehmen.
Die meisten sehen und verurteilen - und das vollkommen unterbewusst.

Welchen Einfluss hat also ein Profiltext, wenn man sich innerhalb von Millisekunden eine Meinung zu einer Person bildet, bzw. den Tab schon geschlossen hat?
Im Endeffekt dient er nur den Personen, die aufgrund dessen, was sie bislang gesehen haben, ein gewisses Grundinteresse entwickelten oder für diejenigen die keinen sonderlichen Wert auf Äußerlichkeiten legen (oder eh wissen, dass dank Photoshop jeder wie ein Model aussehen kann), sondern lieber die Gedanken und persönliche Philosophie eine Person kennen lernen wollen.

Also wer auch immer du bist, sei gegrüßt hier in meiner kleinen Welt, bzw. der Pojektion meiner Welt in einer digitalen Kurzversion.
Hier kann ich frei schreiben, was auch immer ich möchte, kann der Oberflächlichkeit fröhnen, mich der Melancholie hingeben, mich mit hochphilosophischen Themen beschäftigen, mein Herz ein wenig öffnen oder dieses Profil nichtssagend klinisch tot belassen, letzteres würde aber nicht meiner Natur entsprechen.

Wie man wahrscheinlich merkt, bin ich eine Person, die gerne Worte verwendet, um den eigenen Gedanken Ausdruck zu verleihen und versucht diese zu verbalisieren, auch wenn es nicht einfach ist. Das sollten übrigens mehr Personen versuchen, zu versprachlichen was in ihnen passiert, mit der Zeit begreift man sich selbst auch besser.

Aber nicht nur die Eigenschau kann einem helfen sich zu verstehen, sondern auch die Beschäftigung mit anderen Personen, sofern man diesen offen gegenüber ist und sie eben nicht verurteilt. Jeder Mensch hat seine eigene Philosophie und Weltanschauung und er hat einen guten Grund dazu diese beizubehalten - seine Erfahrung. Etwas "realeres" als Erfahrung existiert nicht auf diesem Planeten, nur die Interpretation der Erfahrung kann sehr variabel sein.
Dementsprechend bin ich ein guter Zuhöher und habe früh angefangen mir die Zeit zu nehmen, Personen zu hören und sie kennen zu lernen, doch nicht nur Facetten, sondern ihr Wesen. Dies ganz zu begreifen, wäre wohl vermessen, aber mehr zu sehen als andere realistisch.

Ich höre aber nicht nur zu, sondern führe (sofern der Gesprächspartner das möchte) gerne tiefgehende Gespräche über Politik, Okkultes, die "Gesellschaft", geistige und seelische Entwicklungen, Medizin, Ideale, Ethik, ... im Endeffekt "Gott und die Welt". Dementsprechend erspart mir bitte Smallltalk (außer es handelt sich um Komplimente, die hört man schließlich gerne und diese sagen sehr viel über die Person aus).
Mein Interesse für Personen geht sogar soweit, dass ich selbst banalen Beobachtungen auf den Grund gehe. Warum trinkt der Alkoholiker? Warum ist der Obdachlose obdachlos?
Ich wieder hole es nochmal: Jeder Mensch hat seine eigene Lebensphilosophie. Jede Handlung und jeder Gedanke haben einen Ursprung in seiner Vergangnheit, seiner Ansichten u.v.m. Statt andere deswegen zu verurteilen oder zu missionieren, ist es für mich viel interessanter zu "lernen". Insbesondere wenn mich ein Verhalten aufregt, scheint es in mir gewisse Knöpfe zu drücken, an denen ich langfristig arbeiten sollte, sofern ich mir ein ausgeglichenes Leben wünsche, indem ich andere Menschen und deren Meinungen tolerieren und wertschätzen oder gar lieben kann.
Spielerisches kindliches Entdecken und neugierig die Welt erforschen und mich dabei schnell für etwas begeistern zu können, sind dabei wohl meine Stärken.

Eine Handlunsgweise, treibt mich aber bis heute zur Weißglut. Jammern über das ach so schwere Leben, dann aber keine konstruktive Kritik annehmen und genauso weiter machen wie bisher. Diese Mischung aus Aufmerksamkeitsgeilheit und Bequemlichkeit. Eine psychische win-win Situation, der eigenen Abwärtsspirale und Copingstrategien.
Dies Abneigung liegt hauptsächlich daran, dass ich fest davon überzeugt bin, dass das Leben aus dem einfachen Prinzip von Ursache und Wirkung besteht. Es gibt zwar hin und wieder konkrete Missstände, aber diese lassen sich konstruktiv angehen und beheben; egal welcher Art sie sind. Natürlich braucht das Zeit und vielleicht schafft man nicht alles alleine, aber es geht ja auch nicht darum von Anfang an perfekt zu sein, sondern an und mit sich zu wachsen. Jeder macht Fehler und jeder versagt mal, das ist aber noch lange kein Grund sich selbst zu hassen und aufzugeben. Viele Personen schreiben an Sylvester eine Liste was sie im kommenden Jahr verändern wollen und verwerfen diese schon im Januar wieder. Warum? Wenn es einen gewissen Leidensdruck gibt oder einen Mehrwert/Gewinn für mein Leben, warum mache ich es dann nicht, auch wenn es schwer ist. Die Welt kann sehr einfach sein, wenn man aufhört nach einem bequemen und einfachen Leben Ausschau zu halten oder nur "Glück" zu suchen. Glück kommt von ganz allein, wenn man zufrieden mit sich und seinem Leben ist. Dafür braucht es weder Familie, noch Religion, noch Arbeit, noch Konsum. Zufriedenheit entsteht aus einem selbst heraus, das kann einem niemand anderes geben - auch kein neuer Partner.

So sind für mich folgende Zusammenhänge kausal.
Wer sich selbst nicht schätzt und liebt, der wird auch von anderen nicht geschätzt und geliebt. Wer sich selbst Gewalt antut, dem wird auch von anderen Gewalt angetan. Wer lügt, der wird belogen. Wer denkt, dass die Welt grausam ist, der wird dies immer wieder vor Augen geführt bekommen. ... Jeder Mensch wird in dem bestätigt, was er über sich und die Welt denkt. Das ist ein Teil meiner Philosophie und Überzeugung.
Natürlich hat das Leben unendlich viele Möglichkeiten einen zu brechen und auf die Knie zu zwingen und gerade dann, wenn man denkt, dass man es geschafft hat, kommt der nächste Rückschlag, aber auch das liegt meiner Meinung nach in der Arroganz der Person sich selbst als "affektlos" oder "unantastbar" anzunehmen. Niemand ist perfekt und wer das von sich behauptet, der wird tagtäglich eines besseren belehrt. Spätestens auf dem Sterbebett holt einen das "Leben" ein.

Die Unzufriedenheit vieler scheint darin zu liegen, dass sie selbst festgefahren sind. Festgefahren in einem System, dem sie sich willentlich angeschlossen haben und in dem sie willentlich agieren und ihr "Glück" finden wollen. Glück muss man aber nicht finden, Glück ist kein teures Gut, sondern es ist immer und überall verfügbar. Mir reicht es das zu tun, was ich tun möchte und wonach sich mein innerstes sehnt. Selbst das intuive treiben lassen, kann einem höchstes Glück geben, ohne dass man gezielt überhaupt Entscheidungen trifft.

Zusätzlich bin sehr hedonistisch und egoistisch. Ich versuche die Erfahrungen in meinem Leben zu maximieren und dabei mein eigenes Wachstum und Erleben in den Vordergrund zu rücken. Ich denke selten über Konsequenzen nach, wenn ich etwas wirklich tun möchte oder es in dieser Situation besonders reizend für mich ist. Alle Probleme die entstehen könnten sind erst relevant, wenn sie auch entstanden sind, davor sind es diffuse Ängste, mit denen ich mich nicht großartig beschäftigen muss.

Zu guter Letzt wäre wichtig zu sagen, dass ich sehr spontan, manchmal naiv und idealistisch bin, meine Freiheit sehr schätze und neugierig die Welt entdecke. Dabei mache ich mich ungern von anderen abhängig und versuche möglichst autark zu bleiben, begleite Personen aber gerne auf ihrem Weg oder teile meinen mit ihnen.

Aber genug Fließtext, die meisten mögen eh lieber kurze Listen:


Eigenschaften, die ich unattraktiv finde:

Faulheit
Berechenbarkeit
Intoleranz
Versteiftheit
fehlendes Körperbewusstsein
Aggressivität
Wehleidigkeit
fehlende Reflexionsfähigkeit
Starrheit
anhaltende/lähmende Depressivität
Feigheit
Engstirnigkeit


Charakteristika, die eine Sympathie begünstigen können:


Intelligenz
Sinn für Ästhetik
Unberechenbarkeit/Facettenreichtum
Toleranz
Verrücktheit
Offenheit
Sportlichkeit
Devotion (aber bitte nicht zu viel, ich brauche keine Sklaven)
Gelassenheit & Ego
"Musikerhände"
Gelüste (Macht, Einfluss ...)
Okkultes Verständnis/Interesse
Kreativität
Zielstrebigkeit
Ein eigenes Leben/Unabhängigkeit



"Ich will keine, die mein Bettchen macht,
Mich um Erlaubnis fragt,
Ich will eine, die mit mir den ganzen
Drecksplaneten in die Luft jagt,
Mir beim Zungenkuss das Genick bricht
Und keck die Zähne bleckt,
Die mir notfalls auch Nitroglycerin
Von meinen Hüften leckt."
(Weena Morloch - WerWieWas)

Da Musik bei vielen immer eine große Rolle zu spielen scheint, hier noch eine kleine Auswahl an Musikern:

Samsas Traum
ASP
Marilyn Manson
Depeche Mode
Nachtblut
Agonoize
Grausame Töchter
Korn
u.v.m.

Bei sonstigen Fragen und Anregungen meldet euch einfach.


"The quickest way to my heart is with a knife."

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